Montag, 21. September 2009

19. und 20.09

Samstags und sonntags muss ich nicht arbeiten. Als ich allerdings am Samstag trotzdem schon um 7Uhr geweckt wurden bin, hat Chú Dũng (mein Gastvater) mir versucht auf Englisch zu schreiben, dass er jetzt arbeiten gehen muss und ich mit den Kindern zu Hause bleiben soll und mit ihnen spielen soll. Also war ich den ganzen Samstag zu Hause, hab mit den Kindern gespielt und Fernsehen geguckt, wobei ich nichts verstehen konnte. Am Abend, vor dem Essen, sind meine Gastmutter, meine kleine Gastschwestern und mein kleiner Gastbruder noch zu einem See gelaufen, der hier in der Nähe ist. War eigentlich echt ganz schön, vor allem aus dem Haus mal raus zu kommen. Um den See herum war noch ein kleiner Park und fast alle Leute, die man dort gesehen hat, haben Sport getrieben. Aus einer Seite des Sees war eine Hüpfburg aufgebaut, man konnte so was wie Autoskooter fahren und eine kleine Eisenbahn zum fahren für die Kinder war aufgebaut. Daneben war eine große Gruppe, die gerade an einem Gymnastikkurs teilgenommen hat. Hier wird so was halt draußen im Park gemacht=).

Eigentlich hatte ich vor mit Duy und seinen Freunden zum Karaoke singen mitzugehen, allerdings hatte Duy meinen Gastvater, der übrigens nach der Arbeit nicht nach Hause gekommen war, nicht erreicht, um ihn nach seiner Erlaubnis zu fragen. Also hab ich auch den Samstagabend zu Hause verbracht.

Heute (20.09.), konnte ich dann bis 8Uhr schlafen, wobei das aber, glaub ich, nicht gerne gesehen wird. Also war ich wieder erstmal zu Hause. Hier in Vietnam ist es üblich, sehr früh aufzustehen, dafür aber nach dem Mittagessen, was meistens gegen 12Uhr stattfindet, ein Mittagsschläfchen zu machen. Daran kann ich mich nun wirklich gewöhnen=)

Nachdem es dann zum Mittagessen zur Abwechslung keinen Reis, sondern Reisnudelsuppe gab, haben dann alle ein Mittagsschläfchen gehalten.

Als ich dann von Christopher geweckt wurden bin, hatte er mir erzählt, dass die restliche Gruppe jetzt in der Altstadt sei. Also wollte ich auch dort hin, endlich mal wieder die anderen sehen. Zum Glück hatte dann per Zufall Duy angerufen und konnte so dann vorbei kommen und das mit meinem Gastvater klären. Also hatte ich auch nicht mehr das Problem, wie ich denn zum Hoan Kiem See kommen soll. Dort haben wir uns dann mit den Anderen getroffen und haben in verschiedenen Straßenlokalen etwas getrunken. Endlich hatten wir uns wieder getroffen=). Am Abend wollten dann alle Sushi essen gehen. Da der japanische Laden in der Nähe von Duys Hotel ist, sind wir mit dem Roller schon einmal vorgefahren, da die anderen ja mit dem Bus fahren mussten. Duy und ich hatten keinen Hunger auf Sushi und sind dann also Phớ (Nudelsuppe) essen gegangen. Danach hatten wir uns dann beim japanischen Restaurante mit den anderen getroffen, wo dann auch Mi hinzugekommen ist. Duy und ich konnten allerdings nur eine halbe Stunde bleiben, da er mich wieder nach Hause fahren musste, damit ich gegen 21Uhr zu Hause war.

Als Fazit von den letzten Tagen, kann ich sagen, dass ich mich so langsam hier wirklich einlebe und wohl fühle, das Einzige was mich wirklich stört, ist dass ich immer so früh zu Hause sein muss. Aber so langsam fang ich an, ein ganz kleines bisschen vietnamesisch zu verstehen.

Jetzt werde ich noch ein bisschen Vietnamesisch lernen und danach schlafen gehen, da ich morgen wieder arbeiten muss.

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